Kronberg im Taunus

Wohnen in bester Lage

Frankfurt, den 22.01.2019
by Jakob Mühlenkamp

Kronberg im Taunus. Fast mystisch wirkt jener Ort, der wirkt, als habe jemand eine englische Grafschaft in die Hügel des Vordertaunus verlegt. Und tatsächlich beruht dieser Eindruck auf einer wahren Begebenheit. Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich die Mutter des letzten deutschen Kaisers, Kaiserin Friedrich Victoria von Großbritannien und Irland hier nieder. Sie ließ einen englischen Landschaftspark anlegen, in dessen Mitte sie ein Heimwehschloss im Tudorstil errichten ließ. Heute im Besitz der Familienstiftung des Hauses Hessen bietet eines der schönsten Schlosshotels Deutschlands ausgezeichnete Küche und Platz für Festlichkeiten. Den umgebenden Landschaftspark prägt heute ein 18-Loch Golfplatz, der fließend in den das Städtchen umrahmenden Viktoriapark übergeht. Herausragend ist der Bestand aus riesigen Mammutbäumen, Zedern und Buchen, die 100 Jahre Zeit hatten, zur stattlichen heutigen Größe heranzuwachsen. Rings um den Park reihen sich Villen in hessischem Fachwerkstil und englischer Tudorgotik. Weichgezeichnet von den die Gärten prägenden Rhododendren, Efeu berankten Mauern und Moos bewachsenen schmiedeeisernen Toren und hohen Hecken. Hier und dort plätschert ein Springbrunnen. Auch im Winter.

Die Villenviertel, die sich um den pittoresken Ortskern gruppieren, sind die bevorzugte Wohnlage der Frankfurter Hautevolee. Die Gesellschaft für Konsumforschung hat in einer statistischen Auswertung errechnet, dass die vermögendsten Deutschen nicht etwa auf Sylt oder am Starnberger See leben, sondern an den Hängen des Hochtaunuskreises. Industriellenfamilien, Bankiers, Unternehmer, Vorstandsvorsitzende und jene, die es gern leise mögen. Vornehme Zurückhaltung schätzen die Bewohner mehr als den lauten Auftritt. Die gepflegten Gärten der großen Grundstücke umrahmen zumeist historische Villengebäude, zuweilen ergänzt durch anspruchsvolle Neubauten wie der Liegenschaft im Waldhof. Ruhig und beschaulich präsentiert sich Kronberg auch an einem kühlen Wintermorgen. Das hektische Großstadtleben lässt man schnell hinter sich, wenn man mit der S-Bahn vorbei an Vorstadtsiedlungen, Pferdekoppeln und Streuobstwiesen in ca. 20 Minuten den Bahnhof von Kronberg erreicht. Tauglänzend präsentiert sich der Victoriapark in der tiefstehenden Wintersonne, Atemwölkchen ausstoßend lohnt sich ein Blick zurück. Der Tiefnebel hat Frankfurt gänzlich bedeckt, einzig die Spitzen der Skyline überragen den Dunst. Kronberg wirkt wie eine erhabene Insel über dem Wolkenmeer. Die Romantik des Ortes wirkt durch den Pragmatismus der Bankenstadt verstärkt wie ein Hort der Glückseligkeit. Impressionisten und Romantiker fanden schon Mitte des 19. Jahrhunderts inspirierende Motive und begründeten die Kronberger Malerkolonie. Heute gilt Kronberg für Familien nicht zuletzt aufgrund des hervorragenden Bildungs- und Betreuungsangebots als Standort erster Wahl. Im Ortskern, der mit seinem großen Bestand an Fachwerkhäusern fast dörflich anmutet, befinden sich Ladengeschäfte des alltäglichen Bedarfs, Restaurants und kulturelle Angebote. Samstags lockt der Wochenmarkt bei dem Erzeuger aus der Region ein üppiges, saisonales Angebot bieten.

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